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Premiumsegment im Wohnbau wächst
Vor dem Hintergrund der steigenden Marktanteile von Premiumwohnungen in Deutschland ergeben sich viele Potenziale für die Bauzulieferindustrie. Um Klarheit über die Mengenpotenziale, das Informationsverhalten und den Bauablauf mit seinen unterschiedlichen Entscheidungsträgern zu erhalten, erstellt die B+L gegenwärtig die Studie Premiumbauen in Deutschland.
Erste Ergebnisse zeigen, dass die Projektentwickler einen sehr starken Einfluss bei einigen Produkten ausüben, und dem Käufer an sich eine nachrangige Bedeutung eingeräumt werden muss.
Für Fragen zur Studie können Sie sich an Herrn Beinke wenden: ksb@bl2020.com / +49 228 62987-27.
(B+L News 03/2012)
Vor dem Hintergrund der steigenden Marktanteile von Premiumwohnungen in Deutschland ergeben sich viele Potenziale für die Bauzulieferindustrie. Um Klarheit über die Mengenpotenziale, das Informationsverhalten und den Bauablauf mit seinen unterschiedlichen Entscheidungsträgern zu erhalten, erstellt die B+L gegenwärtig die Studie Premiumbauen in Deutschland.
Erste Ergebnisse zeigen, dass die Projektentwickler einen sehr starken Einfluss bei einigen Produkten ausüben, und dem Käufer an sich eine nachrangige Bedeutung eingeräumt werden muss.
Für Fragen zur Studie können Sie sich an Herrn Beinke wenden: ksb@bl2020.com / +49 228 62987-27.
(B+L News 03/2012)
Winter in Europa
Den winterlichen Wetterturbulenzen zum Trotz läuft das Geschäft auf den europäischen Baustellen weiter. Man hat mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen, doch es gibt Lichtblicke für 2012. Einen wichtigen Indikator für die Frühjahrspotenziale bilden die winterlichen Wohnbaugenehmigungen. Ein kurzer Überblick über die Bauwetterlage:
- UK: Trotz schwerer Schneefälle wird in England gebaut: Für den Winter zeichnet sich zum Vorjahr ein Plus von 10% bei den Baubeginnen ab. Der Frühling kann kommen.
- CZ: Die Hausbaubeginne in Tschechien liegen derzeit leicht unter Vorjahresniveau, und besonders der Mehrfamilienhausbau schwächelt. Eine Trendwende steht noch nicht an.
- HR: Kroatien ist beispielhaft für Südosteuropa. Der Winter bringt bei den Wohnbaugenehmigungen mit minus 5% zwar noch keine Trendwende, doch der Nichtwohnbau lässt hoffen. Es zeichnen sich Zuwächse von +10% bei den Genehmigungen ab.
- FR: Nach einem phänomenalen Jahresabschluss im 4. Quartal startet das Jahr leicht abgeschwächt, nicht nur durch die schlechte Witterung, sondern auch durch die Auswirkungen der Förderkürzungen.
- ES: Wie tief ist bodenlos? Der Winter bringt nochmal minus 20% bei den Genehmigungen, und die Aussichten für 2012 sind damit denkbar schlecht.
- DE: Dem Höhenflug des deutschen Wohnungsbau konnte auch der Winter bislang noch nichts anhaben. Das beruhigt und lässt in der Produktnachfrage zumindest im 1. Halbjahr auf entspannte Zeiten hoffen.
(B+L New 02/2012)
Den winterlichen Wetterturbulenzen zum Trotz läuft das Geschäft auf den europäischen Baustellen weiter. Man hat mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen, doch es gibt Lichtblicke für 2012. Einen wichtigen Indikator für die Frühjahrspotenziale bilden die winterlichen Wohnbaugenehmigungen. Ein kurzer Überblick über die Bauwetterlage:
- UK: Trotz schwerer Schneefälle wird in England gebaut: Für den Winter zeichnet sich zum Vorjahr ein Plus von 10% bei den Baubeginnen ab. Der Frühling kann kommen.
- CZ: Die Hausbaubeginne in Tschechien liegen derzeit leicht unter Vorjahresniveau, und besonders der Mehrfamilienhausbau schwächelt. Eine Trendwende steht noch nicht an.
- HR: Kroatien ist beispielhaft für Südosteuropa. Der Winter bringt bei den Wohnbaugenehmigungen mit minus 5% zwar noch keine Trendwende, doch der Nichtwohnbau lässt hoffen. Es zeichnen sich Zuwächse von +10% bei den Genehmigungen ab.
- FR: Nach einem phänomenalen Jahresabschluss im 4. Quartal startet das Jahr leicht abgeschwächt, nicht nur durch die schlechte Witterung, sondern auch durch die Auswirkungen der Förderkürzungen.
- ES: Wie tief ist bodenlos? Der Winter bringt nochmal minus 20% bei den Genehmigungen, und die Aussichten für 2012 sind damit denkbar schlecht.
- DE: Dem Höhenflug des deutschen Wohnungsbau konnte auch der Winter bislang noch nichts anhaben. Das beruhigt und lässt in der Produktnachfrage zumindest im 1. Halbjahr auf entspannte Zeiten hoffen.
(B+L New 02/2012)
Sparprogramm im Wonderland
Mit seinen 5,9 Neubauwohnungen pro 1.000 Einwohner gehört Frankreich für die Bauzulieferindustrie zu den attraktivsten Märkten Europas. Während andere Länder mehr oder weniger in Stagnation verweilten, zeigte Frankreich in 2011 wieder eine erstaunliche Dynamik. Beinahe alle Produktgruppen verzeichneten deutliche Absatzzuwächse, gestützt durch Neubau, steigende Renovierinvestitionen und nicht zuletzt durch die günstigen Witterungsbedingungen, die bis zum Jahresende für volle Auftragsbücher sorgten. Die Wohnungsgenehmigungen stiegen um mehr als 10%, die Baubeginne sogar um knapp 20%. Damit ist auch ein gutes (Auftrags-) Polster zumindest für das 1. Halbjahr 2012 gewährleistet.
Für die zweite Hälfte 2012 sieht es aber finster aus. Alleine die Ankündigung des Sparplans der Regierung ließ bereits im 3. Quartal 2011 die Bauleistung kurzzeitig schrumpfen. Der Sparplan umfasst die Neustrukturierung des bisher sehr erfolgreichen Programmes PTZ+, das Ende von „Scelliers“, die Mehrwertsteuererhöhung von 5 auf 7% sowie Kürzungen bei den „grünen“ Förderungen. Spätestens gegen Jahresmitte 2012 werden sich die Neuausrichtungen auch praktisch in der Bauaktivität niederschlagen.
(B+L News 01/2012)
Mit seinen 5,9 Neubauwohnungen pro 1.000 Einwohner gehört Frankreich für die Bauzulieferindustrie zu den attraktivsten Märkten Europas. Während andere Länder mehr oder weniger in Stagnation verweilten, zeigte Frankreich in 2011 wieder eine erstaunliche Dynamik. Beinahe alle Produktgruppen verzeichneten deutliche Absatzzuwächse, gestützt durch Neubau, steigende Renovierinvestitionen und nicht zuletzt durch die günstigen Witterungsbedingungen, die bis zum Jahresende für volle Auftragsbücher sorgten. Die Wohnungsgenehmigungen stiegen um mehr als 10%, die Baubeginne sogar um knapp 20%. Damit ist auch ein gutes (Auftrags-) Polster zumindest für das 1. Halbjahr 2012 gewährleistet.
Für die zweite Hälfte 2012 sieht es aber finster aus. Alleine die Ankündigung des Sparplans der Regierung ließ bereits im 3. Quartal 2011 die Bauleistung kurzzeitig schrumpfen. Der Sparplan umfasst die Neustrukturierung des bisher sehr erfolgreichen Programmes PTZ+, das Ende von „Scelliers“, die Mehrwertsteuererhöhung von 5 auf 7% sowie Kürzungen bei den „grünen“ Förderungen. Spätestens gegen Jahresmitte 2012 werden sich die Neuausrichtungen auch praktisch in der Bauaktivität niederschlagen.
(B+L News 01/2012)
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